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Buchweizenmehl Rezepte


 

Buchweizen wird fälschlicherweise oft zum Getreide gezählt, doch gehört er in die Familie der Knöterichgewächse. Den Namen trägt der Buchweizen wegen seiner bucheckerähnlichen Früchte. Er braucht sandigen, moorigen Boden und wird in Nordeuropa, Sibirien und Nordamerika angebaut.

 

Buchweizen enthält viel Stärke und Eiweiß. Er ist natriumarm, aber reich an Kalium und anderen Mineralien.

Buchweizenknödel

(Zeitaufwand etwa 10min, für 2 Personen)

 

Zutaten:

 

-          100gr fetter, geräucherter Speck

-          Salz

-          Gemahlener Pfeffer

-          1 liter Wasser

-          500gr fein gemahlener Buchweizen

-          250ml Sahne

 

 

Den in Würfel geschnittenen Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze „auslassen“.

Jetzt Wasser mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen. Das Buchweizenmehl bei kräftigem Rühren ins kochende Wasser geben und den Herd, wenn der Teig fest ist, ausschalten.

Nun kann man mit einem angefeuchteten Esslöffel die Knödel in beliebiger Größe aus dem Teig stechen und in eine Schüssel geben. Das Ganze dann mit dem Speck und der erwärmten Sahne übergießen.

Was übrig geblieben ist, kann wunderbar in Scheiben oder in Stücke geschnitten am nächsten Tag angebraten und serviert werden.

 

 

Plinsen-Pfannkuchen

1/2 kg leicht erwärmtes Buchweizenmehl rnit lauem Wasser, etwas Salz und 1 TL Backpulver zu dünnflüssigem Teig rüh­ren. In Butter oder zerlassenem Speckfett kleine runde Pfannkuchen goldgelb backen. " Mit Marmelade bestrichen servieren.

Buchweizen-Pfannkuchen mit Sauerkraut

 

Zutaten:

 

-          120 g Buchweizenmehl,

-          40g Weizenmehl 550 (oder Dinkelmehl 812),

-          350-400 ml kohlesäurereichen kalten Sprudel,

-          1-2 EL Sonnenblumenöl (kalt geschlagen),

-          6 Blatt frischen Salbei gehackt und etwas Fenchel gemahlen.

 

 

 

Zutaten verrühren und in der Pfanne zu hauchdünnen Fladen backen. 350 g Sauerkraut mit 1 EL Son­nenblumenöl und ca. 100 g Apfelschnitzen leicht erwärmen und mit gemahlenem Kümmel, gemahlenem Wacholder, evtl. Dill, Salz würzen. Alles abwechselnd in eine Auflaufform schichten und mit gewürztem Milchwasser ca. 2 cm hoch auffüllen. Butterflöck­chen obenauf setzen und zugedeckt 1/2Stunde backen, zuletzt kurz ohne Deckel.

 

 

Bretonische Buchweizen-Pfannkuchen

 

Zutaten für 20 Pfannkuchen:

1 Ei,

6 Gläser Milch,

6 Gläser Wasser,

2 EL Sonnenblumenöl,

3 Kaffeelöffel Meersalz.

 

Die Zutaten mischen und soviel Buchweizenmehl hinzugeben, bis ein richtiger Pfannkuchen-Teig entsteht. 3 Stunden bei milder Temperatur stehenlassen. Die Pfannkuchen wie gewohnt in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl oder guter Margarine backen. Buchweizen-Pfannkuchen sollten etwas dicker als andere sein. Aufgerollt mit Honig oder Sirup ser­vieren. 

Blinis russisch

Dünne, tassengroße Buchweizen-Pfannkuchen (aus Pfannkuchenteig unter Verwendung von Buchweizenmehl) in But­ter backen. Auf vorgewärmtem Teller anrichten: 1 Blini mit Kaviar bestreichen, einen zweiten darüberdecken, mit zer­lassener Butter übergießen und mit dicker saurer Sahne überziehen. 

Buchweizenküchlein (amerikanisch)

 

 

250 g Buchweizenmehl mit 150 g Weizenmehl T. 550 und 1 TL Backpulver mischen. 2 EL Puderzucker, 1 Prise Salz, 2 Eier und 1 TL Butter zugeben, mit 1/4 Milch zu glattem, dünnem Teig verrühren. Fett in der Pfanne heiß werden lassen, kleine Plätzchen daraufsetzen. Auf beiden Seiten goldgelb backen. Sofort servieren.

Beigabe: Sirup, Fruchtsaft oder Kompott.

Heidesterz

(Zeitaufwand etwa 30min, reicht für 4 Portionen)

 

Zutaten:

 

-         120g Schweineschmalz

-         80g würfelig geschnittener Räucherspeck

-         Salz

-         Gemahlener Pfeffer

-         1 liter Wasser

-         300gr fein gemahlener Buchweizen

 

In das siedende, gesalzene Wasser gibt man 60 g Schweineschmalz und lässt das Buchweizenmehl rasch einlaufen ohne es zu verrühren, damit sich ein Knödel bilden kann. Nachdem der Knödel etwa 10 – 12 Minuten gekocht hat, dreht man ihn um und zerstößt ihn mit dem Kochlöffel. Danach noch ein paar Minuten kochen lassen.

 

In einer Pfanne lässt man das restliche Schweineschmalz recht heiß werden, gibt den zerdrückten Knödel hinein, zer­reißt mit der Gabel die größeren Brocken, gießt das Salzwasser nach und lässt den Sterz im Rohr trocken dünsten. Da­bei zerkleinert man mit der Gabel die sich bildenden größeren Brocken. Vor dem Anrichten schüttet man die heißen Grammel der ausgelassenen Speckwürfel darauf.

 

Man kann den Sterz auch wie folgt zubereiten:

 

Buchweizenmehl in einer heißen Pfanne ohne Fett rösten. Wenn  es gut zu duften beginnt, Herdplatte ausschalten. Dann das gesalzene und gepfefferte Wasser zum Kochen bringen und Schluckweise über das Mehl geben. Den so entstehenden Sterz in Klümpchen zerstoßen und das Ganze noch ein wenig quellen lassen.

 

Zusatzinfo: Dieser Sterz wurde und wird in der Steiermark zur Rindsuppe, aber ebenso zur Einbrennsuppe oder zu süßer oder sau­rer Milch gereicht; er kann mit Salat auch als selbständige Speise serviert werden. Früher wurde dieser Sterz gern als Frühstück zu Milch oder Milchkaffee bereitet.